Ein Wiener in New York

Handlung:

Erster Satz:

Wir erleben das Schicksal eines Emigranten wie er in gespenstischer Nacht den Broadway betritt. Alles erscheint wie fortgeschwemmt. Das Herz dieser gigantischen Stadt beginnt zu leben. Mit stampfenden Rhythmen bewegt sich der Koloss Verkehr. Unser Emigrant versucht sein kleines Leben vor dieser Turbulenz zu retten. Er findet, fern vom Ungetuem der Stadt, ein Fleckchen Rasen mit einer Bank, auf der er sich erschoepft niederlaesst. Eine Violin Cadenz leitet ueber zum:

Zweiten Satz:

Ein Negro-Spiritual ertoent aus dem naheliegenden Harlem. Unserem Emigranten wird es warm ums Herz. Erinnerungen und Sehnsucht an seine Heimatstadt Wien flammen in ihm auf. Wie bereits im ersten Satz zwei Zitate immer wieder aufleuchten (Blaue Donau-Yankee Doodle), beginnt es in unserem Wienerherz sehnsuechtig zu schlagen. Aber der Humor bricht sich die Bahn, er laechelt ueber seine allzu grosse Traurigkeit. Eine Klavier Cadenz zerpflueckt nochmals das Wiener und New Yorker Vorhandensein in der Seele des Emigranten und leitet ueber zum:

Dritten Satz:

Er beginnt in recht <boehmischer Art> zu tanzen. Bemerkt nicht, wie er sich einem amerikanischen Dancing naehert. Hier aber lacht man ueber seine veralterten "Tanzkuenste" und der Rhythmus der Zeit ueberrumpelt auch ihn, den Wiener.

Melodie und Rhythmus vereinigen sich zu einem TRIUMPF DES JAZZ.

 

 

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